Werbekomponist

Wenn ich für große Marken wie Audi, BMW, Lamborghini oder Airbus arbeite, kann es passieren, dass die Musik elegant und ruhig beginnt, in einen spacigen Mittelteil übergeht, der nur aus Sounddesign wie etwa Atmos besteht, um dann in einem Hollywood Blockbuster ähnlichen Orchester-Chaos zu enden.
Das ist zwar technisch auf allerhöchstem Niveau, allerdings besteht auch die Gefahr einer Reizüberflutung. Mit der richtigen Komposition und Arrangement zu BILD kann ich das positiv manipulieren damit es homogen klingt und sich der Zuschauer abgeholt fühlt.

Eine weitere wachsende Nische sind Podcasts. Was als gemütliche Gesprächsrunde anfing, ist heute zu einem Riesenmarkt angewachsen mit unterschiedlichsten Themenbereichen von Entertainment bis Politik. Entsprechend wollen die Macher ihre Podcasts auch musikalisch in Szene setzen und sich so gleich zu Anfang erkennbar machen. Manche wollen kurze prägnante IDs, so wie wir es z.B. von Netflix kennen. Das berühmte Babamm! im Logo kennt jeder Nutzer. Andere wollen lieber einen längeren Jingle für ihre Intros, manchmal auch mit VoiceOver. Für die Universität Tübingen habe ich letzteres realisiert. Hier gehts zum aktuellen Podcast zu „Bedrohte Ordnungen“:

https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/sonderforschungsbereiche/sfb-923/aktuelles/

I really love my studio, but there is more to music then a comfy room.
It begins in your heart… before anyone else ever hears it.